Taubertal 100

Taubertal 100

In diesem Jahr konnte der Taubertal 100 wieder als offizielle Laufveranstaltung stattfinden. Der Ultralauf bietet den Läufer verschiedene Ultradistanzen von 50 bis 161km und dazu schöne Blicke durchs Taubertal.

Ziel in Wertheim
Ziel in Wertheim
Quelle: A.Z

Für die steide runners gingen Natalie Lewosinski (50km – 6h20) und Armin Zipf (70km – 8h26) an den Start. Beide konnten zufrieden ihre Distanz finishen, und dass, obwohl Natalie spontan ohne Vorbereitung, und Armin mit 14.400 Höhenmetern und 244 km aus dem TransalpineRun vor 3 Wochen in den Knochen, an den Start gingen.

Armin in Tauberbischofsheim
Armin im Ziel in Tauberbischofsheim
Quelle: O.Geier

Die steide- runners gratulieren ihren beiden Ultraläufern.

Herbstfestlauf Niederstetten

Herbstfestlauf Niederstetten 26.09.2021

Unter Einhaltung der Coronaregeln ist es dem TV Niederstetten am 26.09. gelungen den Herbstfestlauf wieder stattfinden zu lassen. Auf einer neuen Strecke von 12 km die vom Stadion Niederstetten zur Reutalmühle und über Oberstetten führte starteten einige Läufer und auch Wilhelm Schuld von den steide-runners um 11 Uhr zum Hauptlauf.
Wilhelm Schuld ging es gemütlich an, und erreichte im Ziel eine Zeit von 1:07 Std.

16. Dynafit Transalpine Run 2021

16. Dynafit Transalpine Run 04.09-11.09.2021

7 Etappen in 7 Tagen 236 km mit knapp 14.000 Höhenmeter

Einer der härtesten und zugleich spektakulärsten Trailrunning Events der Welt mit 300 Zweierteams aus 22 Nationen starteten zur ersten Etappe von sieben in Hirscheeg im Kleinwalzertal. Armin Zipf von den steide-runners hatte vor 2 Jahren beim Allgäu Ultramarathon einen Läufer kennengelernt, der dieses verrückte Laufevent auch einmal erleben wollte. Beide entschieden sich dann als Team sich anzumelden. Für ein Team galten die Regeln das beim Zieleinlauf jeder Etappe der Abstand nicht länger als 2 Minuten sein darf.
Schon die Anreise nach Hirschegg im Kleinwalzertal war schon sehr emotional als man die ganzen motivierten Läufer sah. An diesem Tag bekamen alle Läufer eine große TAR Tasche, die mit bis zu 23 Kg bepackt werden darf. Diese Tasche wurde auf allen Etappen immer wieder von einer Crew vom Start an das Ziel transportiert und oft auch in den Hotels abgegeben wo die Läufer übernachteten. Beim ersten Briefing in Hirschegg wurde verschiedene Regeln den Läufern mitgeteilt, sowie zum Beispiel das man seine mitgebrachte Verpflegung für die Etappen beschriften muss. Wer auf den Strecken sein Müll hinterlässt wird sofort aus dem Rennen genommen.
Am 04.09. morgens um 9:00 Uhr fiel dann der Startschuss mit dem Lied High way to Hell zur 1.Etappe von Hirschegg nach Lech am Arlberg 31,70 km mit 1.900 Höhenmeter im Aufstieg hieß es zu laufen. Bei strahlendem blauem Himmel ging es hinauf zum Gemstelpass und weiter zur Widdersteinhütte, es folgte danach ein steiler Abstieg am Hochtannbergpass zum ersten Verpflegungspunkt. Das Tagesziel war dann Lech.
Die 2. Etappe startet dann am morgen von Lech am Arlberg nach St. Anton am Arlberg mit einer Distanz von 28,70 km und einem Aufstieg von 1.640 Höhenmeter. Die Highlights auf dieser Etappe waren der Flexenpass und der steile Aufstieg zur Ulmerhütte, wo auch dann der höchste Punkt für diese Etappe erreicht wurde, bevor es wieder fast 1.300 Höhenmeter ins Tal ging.
Etappe 3 wurde dann schon wieder anstrengender die von St. Anton am Arlberg nach Galtür verlief mit 34 km und einem Aufstieg von 2.450 Höhenmeter. Dieser Tag war dann auch sehr zäh, bis man auf dem höchsten Punkt angelangt war. Sehenswürdigkeiten war dort die Darmstädter Hütte das Schafbichjöchli und die Friedrichshafener Hütte die auch Verpflegungspunkt 2 war. Von hier aus konnte man schon die Gemeinde Galtür erkennen. Am Abend hieß es dann gut erholen, denn bei der 4 Etappen mussten 42,30 km absolviert werden mit einem Aufstieg von 2.030 Höhenmeter. Diese Strecke führte von Galtür nach Kloster. Beim 2 Anstieg zum Carnairajoch erfolgte dann der Grenzübertritt in die Schweiz. Der letzte Anstieg schmerzte dann so richtig hart nochmals in den Beinen denn es ging nochmals auf den höchsten Punkt am Älpeltijoch (2.539 m).

Ein Ruhetag war dann am Tag 5, wenn man es so nennen kann. Es war der Bergsprint in Kloster auf dem Programm. Mit 8,5 km und 870 Höhenmeter mussten die Läufer alle einzeln in einem 15 sek. Takt starten und sich nach oben kämpfen, bis sie auf der Madrisa ankamen. Dort wurde dann ordentlich gefeiert und es war dann auch für den Rest des Tages Erholung angesagt.
Die 6 Etappe am 09.09. war dann auch die längste mit 46,8 km mit 2.300 Höhenmetern im Aufstieg von Klosters nach Scoul.
Der Streckenverlauf verlief an dem Fluss Landquart, dann dem Vereinabach hinauf zur V1 am Berghaus Vereina. Eingebettet von 3000er Gipfel führte der Weiterweg durch das Vernela Tal hinauf zum höchsten Punkt der Etappe. Es folgten dann schöne Wege über die Unterengadiner Bergwiesen und vorbei an Bergdörfern wie Ardez. Stets im Blick die sagenhafte Bergwelt mit hohen 3000ern.
Auf der letzten Etappe wurde es dann noch mal richtig hart für Armin Zipf, mit Blasen an den Füssen, die schmerzten ging es dann von Scuol nach Prad am Stilfserjoch auf die Strecke von 44 km und wieder mit einem Anstieg von 2.290 Höhenmeter und zum Schluß mit dem schweren Abstieg über Geröll und sehr viel Stein 2.640 Höhenmeter nach unten. Diese Etappe war geprägt von sehr schönen Singeltrails und sehr schönen hochalpinem Gelände in Italien.
Beim großen Zieleinlauf in Prad konnte man es fast nicht glauben das man so ein spektakuläres Rennen gefinisht hat. Mit Freudentränen im Ziel angekommen und Schmerzen genoß man dann die Atmosphäre und war einfach überglücklich es geschafft zu haben. Dieses Event wird wohl Armin Zipf von den steide-runners immer in Erinnerung behalten.

14. Allgäu Panorama Marathon 08.08.2021

14. Allgäu Panorama Marathon

Nach einem Jahr Pause beim Allgäu Panorama Marathon ging es endlich wieder am 08.08.2021 in Sonthofen auf die Ultra Strecke von 69 km und 3.300 Höhenmeter. Um 6.00 Uhr fiel der Startschuss für fast 300 Ultraläufer und mit dabei Armin Zipf von den steide-runners.  Die Strecke führte aus Sonthofen raus zur Weltcup Hütte hinauf, und dann ging es Richtung Grasgehren, wo man dann schon die ersten 18 Km und einige Höhenmeter hinter sich hatte. Weiter ging es auf sehr matschigen Wegen zum Hörnlepass dann nach Riezlern ins Kleinwalzertal. Die Strecke führte dann zur Söllereckbahn da waren es 42, 8 km und es war dann nicht mehr weit bis Oberstdorf zur Erdinger Arena.

Von Oberstdorf aus führte die Strecke hinauf zur Gaisalpe, weiter ging es dann zum gefürchteten Sonnenkopf dort musste man auf einem Kilometer fast 600 HM überwinden. Als die Läufer oben am Sonnenkopf ankamen sah man vor lauter Nebel nichts und die Kälte mit Regen hatte dann nicht zu einer Pause eingeladen. Auf rutschigen und tiefen Boden musste man auf den letzten 9 km nochmals alle Kräfte sammeln und sich konzentrieren, um einen Sturz zu vermeiden. Nach 69 km und einem Sturz hatte Armin Zipf nach 10:48 Std. das Ziel in Sonthofen erreicht.

Text: A.Z

Harte Mann Extremlauf 33,3 km

Harte Mann Extremlauf 33,3 km

Am 12.06.2021 trat Christian Hamm zum 2. Mal für die steide-runners beim Harte-Mann-Extremlauf an. Allerdings waren diesmal die 33,33km anvisiert. Der Lauf begann trotz großer Hitze sehr gut. Aber ab km 18 kam sprichwörtlich der Mann mit dem Hammer und die vorgenommene Zielzeit konnte nicht mehr gehalten werden. Auch wenn das Laufen sehr schwerfiel, musste mit den letzten Kräften gehaushaltet werden. Denn der härteste Anstieg kurz vor dem Ziel stand noch bevor. Christian erreichte das Ziel in einer Zeit von 03:21:18 Std.

Text:C.Hamm

8. Wings for life World Run

8.Wings for Life World Run 

Am 09.05 fiel der Startschuss für ein Laufevent der besonderen Art und die ganze Welt konnte mit am Start sein. Der Wings for Life World Run musste auch dieses Jahr nur virtuell mit einer Run App stattfinden. Die zwei steide-runners Ronny Grosser und Armin Zipf unterstützten diesen Lauf wieder mit Ihrer Teilnahme. Die Bedingungen waren für alle Starter in Deutschland an diesem Sonntag mit knapp 30 Grad nicht sehr optimal. Beide Läufer sind dieses Mal frühzeitig vom Catcher Car eingeholt worden und waren trotzdem sehr zufrieden das sie wieder das Projekt mit unterstützen konnten. Denn alle Startgelder fließen in die Rückenmarkforschung.
Querschnittlähmung kann jeden treffen!

Text:A.Z

Springe Wake Individaul Run -Harte Mann Extremlauf-

Spring Wake Individaul Run

Wenn schon mal ein Lauf vor der Haustüre in Niederstetten ist, aber leider nur virtuell haben sich einige Läufer der steide-runners die Laufschuhe angezogen und los ging es auf die neue Strecke von 15,4 km. Die Strecke führte auf dem Radweg nach Oberstetten hinaus zur Reutalmühle und um den schönen Reutalsee, bevor es wieder kurz vor der Reutalmühle nach oben ging und man die tolle Aussicht auf Oberstetten genießen konnte. Auf den letzten Kilometern ging es dann in Oberstetten nochmals kurz steil hinauf, bevor es dann endlich in Richtung Ziel ging.

Folgende steide-runners waren unterwegs:

Laura Kühlwein 1:26:53 Std.
Gisela Ruf (walken) 2:36:13 Std.
Wilhelm Schuld 1:30:17 Std.
Mike Kühlwein 1:34:34 Std.
Ronny Grosser 1:26:02 Std.
Armin Zipf 1:16:42 Std.

Glückwunsch an alle Finisher!

Frühjahrsputz in Steide

-Die steide-runners räumen auf!

Im Monat März war bei den steide-runners ein Frühjahrsputz auf dem Programm. Da es durch Corona leider immer noch nicht Möglich war gemeinsam zu laufen, überlegte man eine Aktion zu starten.

Von einigen Läufern wurden die meist genutzten Laufstrecken in Niederstetten und um Niederstetten vom Müll beseitigt. Es war erschreckende was sich alles so an Müll ansammelt und was manche Menschen so einfach wegwerfen. Das Plogging findet zur Zeit bei vielen Laufbegeisterten in vielen Städten statt.